Compliance, GwG

PEP-Prüfung: Politisch exponierte Personen identifizieren

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24. Februar 2026

24. Februar 2026

Smartphone zeigt bestätigten Status nach einem Background Check, Person hält Daumen hoch

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PEP-Prüfung: Politisch exponierte Personen identifizieren

24. Februar 2026

Smartphone zeigt bestätigten Status nach einem Background Check, Person hält Daumen hoch

PEP-Prüfung: Politisch exponierte Personen identifizieren

Politisch exponierte Personen (PEPs) gelten als erhöhtes Risiko für Geldwäsche und Korruption. Das Geldwäschegesetz (GwG) verpflichtet Unternehmen — insbesondere im Finanzsektor — PEPs zu identifizieren und verstärkte Sorgfaltspflichten anzuwenden.

Doch wer gilt als PEP? Und wie lässt sich die Prüfung effizient umsetzen?

Wer ist eine PEP?

Eine politisch exponierte Person ist jemand, der ein wichtiges öffentliches Amt ausübt oder ausgeübt hat. Die EU-Geldwäscherichtlinie definiert drei Kategorien:

  • Inländische PEPs: Staats- und Regierungschefs, Minister, Parlamentsabgeordnete, Richter oberster Gerichte, Botschafter, hochrangige Militärs

  • Ausländische PEPs: Dieselben Funktionen in anderen Ländern — automatisch als erhöhtes Risiko eingestuft

  • Internationale PEPs: Führungskräfte internationaler Organisationen (EU, UN, NATO, etc.)

Wichtig: Auch Familienangehörige und enge Vertraute (RCAs — Relatives and Close Associates) von PEPs unterliegen erhöhten Sorgfaltspflichten.

Warum PEP-Screening Pflicht ist

Das GwG fordert von Verpflichteten (Banken, Versicherungen, Zahlungsdienstleister und weitere):

  1. Feststellung, ob ein Kunde oder wirtschaftlich Berechtigter PEP-Status hat

  2. Verstärkte Sorgfaltspflichten bei bestätigtem PEP-Status

  3. Genehmigung der Geschäftsbeziehung durch die Führungsebene

  4. Herkunft der Vermögenswerte klären

  5. Verstärkte laufende Überwachung

Verstösse werden empfindlich bestraft — Bussen im Millionenbereich sind keine Seltenheit.

Die Herausforderung: PEP-Status ändert sich

Eine Person, die heute kein PEP ist, kann morgen eines werden — und umgekehrt. Ein Minister tritt zurück, ein Geschäftspartner wird in ein öffentliches Amt berufen. Einmalige Prüfungen reichen daher nicht aus.

Wie Indicium PEP-Screening automatisiert

  • Globale PEP-Datenbanken: Abgleich gegen umfassende internationale PEP-Listen mit täglicher Aktualisierung

  • RCA-Erkennung: Automatische Identifikation von Familienangehörigen und engen Vertrauten

  • Laufendes Monitoring: Statusänderungen werden automatisch erkannt und gemeldet

  • Risikobewertung: Nicht jeder PEP ist gleich riskant — Indicium liefert kontextbasierte Risikoeinschätzung

  • Audit-Trail: Vollständige Dokumentation für Prüfer und Aufsichtsbehörden

Das Ergebnis: du erfüllst deine GwG-Pflichten effizient und bist jederzeit nachweisfähig.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine politisch exponierte Person (PEP)?

Eine politisch exponierte Person (PEP) ist jemand, der ein wichtiges öffentliches Amt ausübt oder ausgeübt hat. Die EU-Geldwäscherichtlinie definiert drei Kategorien: Inländische PEPs (Staats- und Regierungschefs, Minister, Parlamentsabgeordnete, Richter oberster Gerichte, Militärführung), internationale PEPs (Leiter internationaler Organisationen wie UN, EU, NATO) und Familienmitglieder sowie enge Geschäftspartner von PEPs (Related Persons). Der PEP-Status endet nicht automatisch mit dem Amt — auch ehemalige Amtsträger gelten in der Regel noch 12–18 Monate als PEP.

Warum müssen Unternehmen PEP-Prüfungen durchführen?

Das Geldwäschegesetz (GwG) verpflichtet Unternehmen — insbesondere im Finanzsektor — PEPs zu identifizieren und verstärkte Sorgfaltspflichten (Enhanced Due Diligence) anzuwenden. PEPs gelten als erhöhtes Risiko für Geldwäsche und Korruption, da sie Zugang zu öffentlichen Mitteln und Entscheidungsprozessen haben. Verstöße gegen die PEP-Prüfpflicht können zu empfindlichen Bußgeldern führen — die BaFin hat in der Vergangenheit Strafen im siebenstelligen Bereich verhängt.

Wer muss PEP-Prüfungen durchführen?

Zu den nach dem GwG verpflichteten Unternehmen zählen: Banken und Kreditinstitute, Versicherungen und Vermögensverwalter, Zahlungsdienstleister, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Immobilienmakler bei Transaktionen über 10.000 Euro, Notare und Rechtsanwälte bei bestimmten Geschäften sowie Gütervermittler bei Bartransaktionen über 10.000 Euro. Darüber hinaus empfiehlt sich eine PEP-Prüfung im Rahmen jeder Due Diligence — etwa bei Investments, Partnerschaften oder der Besetzung von Führungspositionen.

Wie funktioniert eine automatisierte PEP-Prüfung?

Automatisierte PEP-Prüfungen gleichen Namen und Geburtsdaten gegen spezialisierte PEP-Datenbanken ab, die Informationen zu aktuellen und ehemaligen Amtsträgern weltweit enthalten. Das System identifiziert Treffer, prüft Namensvarianten und markiert auch Familienmitglieder und enge Geschäftspartner (Related Persons). Indicium integriert PEP-Screening in den gesamten Background-Check-Prozess und kombiniert es automatisch mit Sanktionslisten-Screening und Adverse Media Checks für ein vollständiges Risikobild.

Person liest Informationen zu einem Background Check auf einem Tablet in einem modernen Büro.

Nächste Schritte

PEP-Prüfungen sind Pflicht in regulierten Branchen — und mit Indicium kein Aufwand mehr. Automatisierter Abgleich gegen internationale PEP-Datenbanken, DSGVO-konform und in Minuten.

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